Videokonferenzsysteme

Videokonferenzsysteme im Vergleich: Was Ihnen wichtig sein sollte …

Microsoft Teams auf Platz 1 bei Umfrage nach bester Videokonferenz-Software

Eine aktuelle Umfrage im Mai (in Bremerhaven) unter 2.238 Internetnutzern ergab jetzt: 32 Prozent (722 Stimmen) bevorzugen Teams von Microsoft als Dienst für Videokonferenzen. Damit belegt das Videokonferenztool Platz 1, gefolgt von Zoom (18 Prozent/397 Stimmen) und Jitsi Meet (12 Prozent/279 Stimmen). (1)

Nutzerzahl steigt um 500 Prozent! Dank Covid-19 ...

Fakt ist, das Tool von Microsoft boomt: Bereits im März 2020 verzeichnete Microsoft einen Nutzeranstieg um 500 Prozent im Vergleich zum Januar 2020, regional sollen es sogar bis zu 775 Prozent mehr Nutzer gewesen sein. (2)
Jared Spataro, Corporate Vice President for Microsoft 365 dazu: „Seit dem 31. Januar [2020] haben wir … durch den Ausbruch von COVID-19 eine 500-prozentige Zunahme an Teambesprechungen, Anrufen und Konferenzen sowie einen 200-prozentigen Anstieg bei der Nutzung von Teams auf mobilen Geräten festgestellt. (3)

Teams Videokonferenzsystem Nutzung

Zoom, Skype & Co.

Zoom belegt in den App-Charts von Apple Platz 1, auf Platz 4 liegt Skype und Teams folgt dicht auf Rang 6. Beachtlich ist hierbei, dass Microsoft Teams die jüngste der drei Videokonferenzsysteme ist (die Software ist erst seit 2017 auf dem Markt). Microsoft profitierte dabei von Anfang an von der Verbreitung bei Windows und Office. So etablierte sich Teams schnell in Unternehmen, aber auch an Unis und Schulen.

Teams gibt es auch als kostenfreien Account

Im Laufe der Zeit hat Microsoft Teams Stück für Stück für alle User geöffnet, daher gibt es auch kostenfreie Accounts. Und: Gäste können mit eingeschränktem Funktionsumfang eingeladen werden, was die Zusammenarbeit mit Personen außerhalb der eigenen Organisation erleichtert.

Große Vielfalt der Nutzungsmöglichkeiten bei Teams

Wer Outlook kennt, wird Parallelen zu Teams feststellen. Beide sind sehr umfangreich, und daher manchmal auch etwas unübersichtlich, sodass man sich als Nutzer erst einmal einfuchsen muss. Neben Videokonferenzen, Chats und Anrufen kann man auch das Desktop für andere NutzerInnen freigeben und Dateien teilen. Technisch hat Teams den Vorteil, dass es auf Microsofts Cloud-Diensten basiert und eng mit anderen Microsoft-Tools verzahnt ist. Das fängt bei Outlook und OneNote an und geht über OneDrive zu SharePoint. Künstliche Intelligenz-Features wie Übersetzungen oder die Transkription von Meetings können ganz einfach in Teams eingebunden werden. Weiter lassen sich zusätzliche Tools für die Aufgabenverwaltung oder das Projektmanagement in Teams integrieren.

Vorteile von Microsoft Teams:

  • gute Integration in Office
  • viele Funktionen
  • viele Erweiterungsmöglichkeiten
  • moderne Cloud-Infrastruktur
  • für Unternehmen gemacht

Es gibt allerdings auch einige Nachteile von Microsoft Teams:

  • auf den ersten Blick wirken die vielen Möglichkeiten verwirrend. Man muss sich erst einmal in die Themenwelt einfuchsen
  • für eine Vielzahl von Möglichkeiten ist ein Microsoft-Konto nötig

Private User nutzen Skype

Skype – inzwischen ebenfalls zugehörig zu Microsoft – ist vor allem für Privatnutzer und kleine Teams interessant. Besitzt jeder ein Microsoft-Konto, klappt die Nutzung komplett kostenlos. Videokonferenzen sind in HD-Qualität möglich, aktuell erlaubt Skype bis zu 50 Teilnehmer pro Video-Chat. Das Desktop lässt sich in der Gruppe teilen, so kann man zum Beispiel PowerPoint-Folien gemeinsam betrachten, praktisch auch für den Fernunterricht an Schulen. Für mehr Privatsphäre sorgt eine Weichzeichnerfunktion, die den Hintergrund unscharf macht. Skype erlaubt es auch, Dateien mit anderen zu teilen. Wer weder Programm noch App installieren will, kann Skype auch im Browser nutzen.

Vorteile von Skype:

  • übersichtlich
  • Video-Konferenzen in HD mit bis zu 50 Teilnehmern
  • Desktop-Sharing

Nachteile von Skype:

  • keine Nutzung ohne Konto
  • Business-Lösung erfolglos – dann lieber zu Teams wechseln

Zoom hat leider Nebenwirkungen ...

Ein weiteres beliebtes Videokonferenzsystem ist Zoom: Die Basis-Version ist kostenlos, es gibt aber ein paar Einschränkungen. So ist die Videokonferenz in der Gratislösung nach 40 Minuten beendet, sind sie abgelaufen fliegen die TeilnehmerInnen aus der Leitung. Hier schafft eine erneute Anmeldung zwar Abhilfe, aber das kann schon nervig sein. Bis zu 100 Teilnehmer können an einem Online Video Meeting teilnehmen, was oft mehr als ausreicht. Auch Zoom erlaubt eine Bildschirmfreigabe.

Vorteile von Zoom

  • auf Videokonferenzen spezialisiert
  • einfach zu bedienen
  • bis zu 100 Teilnehmer kostenlos
  • Nutzung ohne Konto möglich

Nachteile von Zoom:

  • derzeit Datenschutz- und Sicherheitsprobleme
  • Einschränkungen im kostenlosen Plan

Fazit: Im Fokus steht die Entscheidung zwischen Business- und Privatanwendung

Skype ist eine praktische Lösung für private NutzerInnen, die beispielsweise mit ihrer Familie und ihren FreundInnen in Kontakt bleiben wollen. Es ist kostenlos und läuft quer über alle Plattformen. Die Bedienung ist einfach.

Obwohl vom gleichen Anbieter, ist Teams das komplette Gegenteil, hier gibt es eine eigene Welt mit vielen Funktionen zur Zusammenarbeit in Unternehmen und enger Verzahnung mit anderer Microsoft-Software und weiteren -Diensten. Webinare können dafür bei der Microsoft-Lösung bis zu 10.000 Teilnehmer umfassen.

Dazwischen steht Zoom: Durch den Unternehmens-Background hat Zoom viele Features rund um Videokonferenzen, gleichzeitig macht es die Bedienung einfach, weil Teilnehmer weder ein Konto noch ein Abo oder die Software selbst brauchen. Die Usability ist top. Zoom wird aber derzeit heftig von Datenschützern und Sicherheitsexperten kritisiert. Bis diese Mängel behoben sind, sollte man sich den Einsatz überlegen. (4)

Sie wollen mit Ihrem Unternehmen Videokonferenzen organisieren?

Bleiben Sie dabei souverän und sicher! Wir helfen Ihnen dabei, die richtige Lösung für Sie zu finden. Dabei checken wir Ihren individuellen Bedarf.

Und denken Sie daran: Ihr Auftritt nach außen reflektiert Ihre Kompetenz als UnternehmerIn. Vermeiden Sie daher unbedingt ein unprofessionelles Erscheinungsbild. Dazu gehört auch eine gut organisierte Video-Konferenz, die ohne technische Probleme läuft und von der alle TeilnehmerInnen profitieren.

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